360° Service bei der Ausbringung von zwei Förderbandbrücken

Bei diesem Projekt sollte Gustav Seeland für seinen Kunden in einem Hamburger Heizkraftwerk zwei alte Förderbandbrücken zunächst zurückbauen und zu einem später Zeitpunkt neue Brücken wieder einfügen. Die bis zu 34 m langen Konstruktionen wurden durch ein Brandereignis beschädigt und mussten ersetzt werden. Es galt, Höchstlasten von 43 t in 36 m Höhe auf den Punkt präzise zu bewegen.

Zur optimalen Vorbereitung und effizienten Durchführung ihres Projektes unterstützte Gustav Seeland den Kunden innerhalb einer 360°-Betreuung. Die Ingenieure entwickelten in Zusammenarbeit mit dem Kunden ein individuelles und fachgerechtes Konzept inklusive Machbarkeitsstudien und Gefährdungsbeurteilungen, Kranaufbau- und Stellflächenplanung, Transport- und Montagestudien sowie 3D-CAD Visualisierungen. Diese Planung ist Bestandteil der Dienstleistung „Engineering“, die Gustav Seeland neu anbietet. Im zweiten Schritt folgte die Ausführung der minutiös festgelegten Abläufe. Die erste, vordere Förderbandbrücke wurde in zwei Teile geteilt und durch zwei 220-t-Krane im Tandemhub heruntergehoben. Die zweite Förderbandbrücke bewältigten die Krane am Stück. Die drei Brückensegmente wurden von Seeland innerbetrieblich verlagert. Für den Transport kam ein Schwerlastroller (Auflieger) zum Einsatz. Zwei ebenfalls von Gustav Seeland bereitgestellte 100-t-Krane entluden die Förderbandbrücken dann auf der vorgesehenen Lagerfläche. Das Seeland-Team vor Ort war insgesamt mit 15 Mitarbeitern vertreten.

Demontage von zwei Wasserbehältern

Zwei Wasserbehälter mit einem Durchmesser von 2,72 Metern und 5 Meter Länge mussten in einem Heizkraftwerk ausgetauscht werden. Die Herausforderung für das Montageteam der Gustav Seeland bestand darin, die zwei 1,3 Tonnen und 1,8 Tonnen schweren Behälter innerhalb einer sehr beengten Halle anzuheben, auszulagern und die neuen Tanks einzubringen. Zum Anheben, Auslagern, Positionieren und Einpassen der schweren Objekte setzten die Schwergutexperten einen elektrischen Kran sowie zwei Halbschalen mit Panzerrollen ein.

Mit dem Einsatz des CO2-neutralen Pick & Carry Krans konnten die Arbeiten innerhalb der Halle geräuschlos und emissionsarm ausgeführt werden. Aufgrund der Platzverhältnisse und des schmalen Ein- und Ausgangs wurden die Behälter der Länge nach horizontal abgelegt und in Position zum Abtransport gebracht. Die neuen Wasserbehälter wurden innerhalb von zwei Tagen installiert. Für die Umsetzung des Projektes war eine präzise Planung im Vorfeld notwendig.

Transport und Einbringung der Miniaturwunderlandbrücke

Gustav Seeland hat den Auftrag zum Transport und für die Montage einer Fußgängerbrücke in der Hamburger Speicherstadt erhalten. Die Brücke soll die Ausstellungsflächen des Miniaturwunderlandes verbinden, die sich in zwei gegenüberliegenden Lagerhäusern befinden. Die Hamburger Touristenattraktion will seine Ausstellungsfläche erweitern und seinen Besuchern die Möglichkeit geben, die Speichergebäude über den neuen Übergang zu erreichen. Die von Brückenspezialisten gefertigte Konstruktion aus Stahl und Glas hat eine Länge von rund 25 Metern und ein Gewicht von 38 Tonnen.

Der Auftrag an Gustav Seeland umfasst den Transport in die Hamburger Speicherstadt und die Einbringung des Fußgängerübergangs, sowie alle mit der Ausführung zusammenhängenden Logistikleistungen. Dazu gehörte unter anderem auch die Prüfung der Machbarkeit hinsichtlich örtlicher Gegebenheiten, das Einholen geostatischer Gutachten, sowie die Beschaffung erforderlicher Genehmigungen zum Transport der Brücke.

Bei der Montage der Fußgängerbrücke kommt ein großer 750-Tonnen-Kran zum Einsatz, der mit Hilfe eines 100-Tonnen-Kranes aufgebaut werden muss. Zum Aufbau des großen Kranes setzt Seeland 12 Ballastfahrzeuge mit einer Länge 18 Metern und Kontergewichten von insgesamt 204 Tonnen ein.

Demontage der Hamburger Billebrücke

Um eine schnelle Demontage der über 100 Jahre alten Eisenbahnbrücke zu gewährleisten, hat das Gustav Seeland Team den Einsatz von zwei Spezialkränen mit einer Traglast von jeweils rund 220 Tonnen und einem 60-Tonnen Bremswagen mit einer Zugkraft von 80 Tonnen vorgesehen. Die Montage des Hubmastes für den 500 Tonnen Kran erfolgt auf dem Schwimmponton von der Landseite aus. Zur Abwicklung des Auftrages stellt Gustav Seeland 12 Schwergut- und Montagespezialisten ab.

Verlagerung eines Flugzeugsegments

Für die Verlagerung eines 19 Meter langen und 9 Tonnen schweren Flugzeugsegments in Hamburg, wurde von dem gesamten Gustav Seeland Team Maßarbeit verlangt. Mit Hilfe des Palfinger Ladekrans „Optimus“ (PK92002-SHG mit PJ 125E) konnte jeder Winkel in der Halle optimal ausgenutzt werden und garantierte somit eine sichere und schnelle Durchführung des Projektes.

Austausch zweier Antriebswellen

Für den Austausch von zwei 40 Tonnen schweren Antriebswellen in einem Aluminiumwerk, entwickelte Gustav Seeland in einer 4-wöchigen Planungsphase eine neue Stahlkonstruktion. Hierbei spielten die Faktoren Größe und Gewicht des Transportequipments sowie das Gewicht der Antriebswellen eine entscheidende Rolle. Außerdem waren die geringen Raummaße und die Statik zu berücksichtigen.

Zur Bewältigung des Auftrages setzte das Unternehmen neben der Stahlkonstruktion, zwei Hubgerüste (360t, 160t), eine Kranzugmaschine, ein 70 Tonnen Kran und einen Sattelauflieger mit einer 6x4 Arocs Zugmaschine ein.

Transport und Einbringung der neuen U4 Elbbrücke 

Gustav Seeland wurde mit dem Transport und der Einbringung einer neuen Fußgängerbrücke in Hamburg beauftragt. Die von Lamparter in Hessisch Lichtenau gefertigten Brückenelemente haben Gewichte zwischen 75 und 120 Tonnen.

Der Auftrag an Gustav Seeland umfasst von der Planung bis zur Ausführung alle Logistikleistungen, die in Zusammenhang mit dem Brückenbauvorhaben stehen. Also die Prüfung der Machbarkeit, das Einholen entsprechender Genehmigungen, den Transport und das Einbringen der Brückenelemente.
  
Zunächst wurden die bei der Hamburger Pella Sietas Werft vorbereiteten Brückenteile auf einem Dockponton zum Baakenhöft gebracht und weiter auf Schwerlastaufliegern zu den Elbbrücken transportiert. Bei der Verladung wurden ein mobiler 500-Tonnen-Kran und ein 700-Tonnen-Kran eingesetzt. 

 

 

Standortwechsel der Holsten-Brauerei

Die Holsten-Brauerei hat Gustav Seeland mit der Planung und Durchführung des Umzugs von Gärtanks von Atlona nach Hausbruch beauftragt, wo im April 2019 der reguläre Betrieb aufgenommen werden soll. Mit Gewichten von bis zu 35 Tonnen und einer Länge von bis zu 24 Metern, umfassen die Tanks eine halbe Million Liter Bier.

Gustav Seeland war verantwortlich für Aushebung, Verladung, Transport und Zwischenlagerung der einzelnen Gärtanks. Mittels eines 700-Tonnen-Kran wurden die einzelnen Tanks aus dem Brauereigebäude gehoben und auf einem 40 Meter langen Tieflader verladen. Durch den Einsatz von dem insgesamt sieben Meter hohen Tieflader mussten im Vorfeld viele logistische Maßnahmen vollzogen werden, wie z.B Ampeln drehen, Bäume beschneiden und Einrichtung von umfangreichen Straßensperrungen.